Im Bundestag macht die SPD-Politikerin klar: Die Anrechnung von Ferienjobs auf das Arbeitslosengeld II muss sich ändern
Gerade in den Ferien und in der Freizeit nutzen Jugendliche die Gelegenheit, durch kleinere Tätigkeiten ihr Taschengeld aufzubessern. Junge Menschen sammeln damit ihre ersten Erfahrungen im Berufsleben und lernen neben dem tagtäglichen Alltag in der Schule auch Betriebe und Berufsfelder kennen.
Für Kinder von Arbeitslosengeld-II-Empfängern rechnen sich solche Ferienjobs finanziell jedoch weniger. „In meinen Bürgergesprächen werde ich immer wieder auf diese Ungleichbehandlung angesprochen“, so Katja Mast. Dies ist letztlich ein Hemmniss für die Aufnahme von Ferienjobs. Gleichzeitig kann ein Erfolgsgefühl, sich etwas durch Arbeit leisten zu können bei den Jugendlichen nicht entstehen.
„Ich will eine Regelung, die die Eigenverantwortung und die Berufsorientierung aller Jugendlichen stärkt. Denn wenn zwei junge Menschen den gleichen Job in den Ferien machen, sollen beide auch das gleiche davon haben. Wenn es aber mangelnde Anreize gibt, einen Job aufzunehmen, wird den Jugendlichen die praktische Erfahrung vorenthalten. Ich hoffe, dass alle fünf Bundestagsabgeordneten aus Pforzheim und dem Enzkreis diese Initiative mittragen werden“, so Katja Mast.
Die Anrechnung von Ferienjobs war gestern Abend der letzte Tagesordnungspunkt im Plenum des Deutschen Bundestages. Für die SPD-Fraktion sprach Katja Mast.