Timo Steinhilper nimmt sich Zeit für die SPD-Ortsvereine und besucht die Seniorinnen und Senioren der AG-60-Plus in ihrem neuen Veranstaltungsdomizil in Pforzheim-Brötzingen
Timo Steinhilper ist unser neuer SPD–Kreisvorsitzender seit Ende November vergangenen Jahres. Wir berichteten darüber.
Timo Steinhilper nimmt sich Zeit, sich um die Partei an der Basis zu kümmern. Die Arbeit für die Partei ist seine vorrangige Aufgabe. Es ist für ihn kein Nebenjob neben anderen beruflichen Verpflichtungen. Er ist jung und voller Optimismus und er hat eine qualifizierte Ausbildung als Diplom-Verwaltungsfachwirt (FH) genossen, was ihn befähigt, die Probleme richtig zu erkennen und an der richtigen Stelle anzupacken. Das ist auch sehr wichtig, gerade jetzt am Beginn des Superwahljahres 2009: Wahlen zu den Gemeinderäten und dem Kreistag sind am 7. Juni. An diesem Tag wird auch das Europa–Parlament neu gewählt. Das ist nicht mehr lange hin.
23 SPD-Ortsvereine gibt es im Enzkreis mit ca. 750 Mitgliedern. Timo Steinhilper hat sich vorgenommen, sie alle in ihren Versammlungen und Veranstaltungen zu besuchen. Damit ist er schon ziemlich weit gekommen.
Warum bin ich in der SPD, fragt sich mancher in den Gesprächen mit dem Kreisvorsitzenden und er argumentiert: Die SPD war immer eine große Volkspartei, weil sie sich für die Zukunftssicherheit der Menschen eingesetzt hat.
In der Diskussion wird es dann noch deutlicher: Dieses Bild ist jetzt vielleicht gelegentlich etwas verwischt, aber die SPD garantiert die Zukunftssicherheit der Menschen, vor allem der weniger gut Verdienenden.
Wir fügen hinzu: Dieses Bild der Partei muss wieder ganz klar geschärft werden. Die SPD sorgt für die Zukunftssicherheit des so genannten kleinen Mannes. Das muss wieder ganz glaubwürdig werden.
Timo Steinhilper lenkt den Blick auf die bevorstehende Kommunalwahl. Die Themen: das beitragsfreie Kindergartenjahr, das muss jetzt überall kommen. Die SPD muss sich das Thema Bildung auf die Fahnen schreiben. Früher waren 50 % der Lehrer in der SPD, meint in der Diskussion eine Zuhörerin. Das Aufkommen der Grünen habe manche abspenstig gemacht. Aber jetzt müsse die SPD wieder die Themen der Schule besetzen. Ein solches Thema ist die Ganztagsschule, so Steinhilper. Wenn die Kinder nach Hause kommen, müssen die Hausaufgaben erledigt sein. Die Eltern, die ihren Feierabend genießen wollen und sollen, dürfen mit Hausaufgabenhilfe nicht mehr über Gebühr belastet werden.
Die SPD hat im Landtag dafür gesorgt, dass die Verfahrensrichtlinien bei Ausschreibungen von Leistungen und Lieferungen für die öffentliche Hand geändert wurden. Es soll weniger öffentlich und wieder mehr beschränkt ausgeschrieben werden. Das schafft mehr Chancen für Handwerker und kleinere Unternehmen vor Ort, an einen Auftrag zu kommen. Es kann nicht angehen, dass überwiegend große Firmen einen Auftrag bekommen und dann zu „ausgebufften“ Bedingungen an die kleineren untervergeben.