Bürgermeister Gert Hager als Experte bei der Anhörung zum Ausbildungsbonus in Berlin

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Katja Mast: „Erfahrung aus Pforzheim ist für Bundestag Gold wert“
Gert Hager, Sozialbürgermeister der Stadt Pforzheim, ist für den 26. Mai 2008 als einer von insgesamt acht Experten von der Großen Koalition für die Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags berufen worden. Es geht um den Ausbildungsbonus, den es seit einigen Jahren schon in Pforzheim und dem Enzkreis gibt.

Ausschlaggebend für die Ernennung Hagers als einer von zwei Einzelsachverständigen, die neben den Verbänden wie dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) und der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) gehört werden, war eben diese Erfahrung.

Ferner hat er eine gute Kenntnis der Funktionsweise der Bundesagentur für Arbeit. Der Bonus für Ausbildung hat unter der Regie des Sozialbürgermeisters in Pforzheim sowie des Landrates im Enzkreis in Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit große Vermittlungserfolge gebracht.

„In Pforzheim und dem Enzkreis verbinden wir den Ausbildungsbonus mit dem Angebot sozialpädagogischer Begleitung – das ist das Erfolgsrezept. Genau hier braucht das Gesetz aus meiner Sicht noch mehr Klarheit – Geld alleine motiviert die Betriebe noch nicht Auszubildende ein zustellen, die sie sonst nicht genommen hätten. Außerdem haben wir gute Erfahrungen damit gemacht auch Förderschüler und insbesondere Ausbildungsabbrecher mit zu fördern“, stellt Gert Hager fest.

„Wir wollen in Berlin mit dem Ausbildungsbonus den Altbewerber- Berg abbauen. Wenn es nach mir geht, gilt es ab dem nächsten Ausbildungsjahr für zusätzliche Ausbildungsverträge. Denn jeder Jugendliche muss ausgebildet werden, nur so begegnen wir dem Fachkräftemangel nachhaltig“, betont Katja Mast, SPD- Bundestagsabgeordnete für die Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis, die Gert Hager in der Anhörung befragen wird.

Am 9. Januar 2008 hat das Bundeskabinett im Rahmen der Qualifizierungsinitiative das Programm „Jugend – Ausbildung und Arbeit“ beschlossen. Zentrales Instrument der Initiative ist der Ausbildungsbonus für Altbewerber. Mit Mitteln der Bundesagentur für Arbeit sollen innerhalb von drei Jahren 100.000 zusätzliche Ausbildungsplätze für Altbewerber geschaffen werden.

 

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